Internationalisierung der Automobilzulieferer

Zulieferer Top 20 Wachstum (nach Ländern)

  • In Deutschland sind es die Schaeffler-Gruppe (gleich zweimal mit der INA-Holding Schaeffler und der Continental AG), ZF Friedrichshafen, MAHLE und BOSCH.
  • In den USA sind es Borgwarner, Wabco, Icahn Enterprises und Cooper-Standard. Hinzu kommt noch Eaton mit der Konzernzentrale in Irland.
  • Aus dem asiatischen Raum kommen die chinesischen Unternehmen Weichai Power und China National Chemical Cooperation, die japanischen Konzerne Toyota Boshoku und Aisin Seiki sowie die koreanischen Zulieferer Hyundai Mobis, Samsung Electronics und Sungwoo Hitech.
  • Die Spitzengruppe wird ergänzt durch den kanadischen Zulieferer Martinrea, die englische GKN PLC und den mexikanischen Zulieferer Alfa.

 

Grafik - Zulieferer Top 20 Wachstum nach Ländern

 

 

Länderpräsenz Zulieferer (mehr als 500 Standorte)

Hinsichtlich der Unternehmensgröße, bezogen auf die in den Konzernen zusammengefassten Unternehmen, Beteiligungen, Niederlassungen und Standorte sind die größten Automobilzulieferer den OEM durchaus ebenbürtig. Bei der Vielfalt der Länderpräsenz scheinen sie ihren wichtigsten Kunden aber sogar noch einen kleinen Schritt voraus zu sein.

Die Standorte der analysierten TOP 75 Automobilzulieferer befinden sich in 101 Ländern der Erde – die OEM sind mit ihren Beteiligungen in 86 Ländern präsent.

Bei den OEM sind es drei Unternehmen, die in mehr als 50 Ländern präsent sind: die Volkswagen AG, General Motors und Daimler.

Nur bei den größten Zulieferern mit mehr als 500 Standorten weltweit sind es 4 von 5 Konzerne, die in mehr als 50 Ländern ihre Dependancen haben – Internationalisierung wird groß geschrieben, auch wenn die Entwicklungstrends berücksichtigt werden. Fast alle Unternehmen in dieser Untersuchungsgruppe sind 2017 in mehr Staaten lokalisiert als noch 2010.

 

Grafik - Länderpräsenz Zulieferer mehr als 500 Standorte