Insolvenzprognose: Veränderungen im Zahlungsverhalten geben Hinweise

Zahlungsverhalten

Haben Sie das Zahlungsverhalten Ihrer Kunden stets im Blick?

Eine drohende Zahlungsunfähigkeit von Geschäftspartnern lässt sich vorhersehen. Bisnode D&B DUN Trade® leistet Analysen zum Zahlungsverhalten von Unternehmen– über Deutschlands Grenzen hinaus.

“Wir kennen unsere langjährigen Kunden.“ Aussagen wie diese treffen viele Unternehmen mit gutem Gefühl. Aber reicht es, sich auf Erfahrungen und das Bauchgefühl zu verlassen, wenn es um das Zahlungsverhalten von Geschäftspartnern geht? Wohl kaum. Denn während man sich bei treuen Partnern aufgrund solider Kundenbeziehungen in Sicherheit wähnt, können sich dort im Hintergrund unbemerkt Turbulenzen auftun, die im schlimmsten Fall eine Insolvenz zur Folge haben.

Schieflage im verborgenen

„In der Praxis treten Forderungsausfälle in 80 Prozent der Fälle nicht bei Neukunden, sondern bei Bestandskunden auf“, weiß Markus Gottschlich, Produktmanager bei Bisnode. So kann es sein, dass ein Unternehmen die Rechnungen seiner wichtigsten Lieferanten pünktlich bezahlt, während die vermeintlichen B- und C-Lieferanten immer länger auf den Geldfluss warten müssen. Ein Umstand, der den A-Kunden in der Regel verborgen bleibt. Dabei deutet er auf mögliche Liquiditätsprobleme des Unternehmens hin.

1,3 Milliarden Rechnungen im Jahr

Hinter die Kulissen zu schauen, lautet also die Devise. Wer am Bisnode D&B DUN Trade-Programm teilnimmt, beobachtet das Zahlungsverhalten und die Liquidität von Geschäftspartnern und minimiert auf diese Weise selbst geschäftliche Risiken. Das Prinzip: Nationale wie internationale Firmen aus allen Branchen speisen ihre Debitorendaten anonymisiert in das Programm ein und profitieren im Gegenzug von verlässlichen Aussagen über die Zahlungsweise ihrer Geschäftspartner. „Die Aussagen beziehen sich dabei nicht nur auf die deutsche Wirtschaft. Als einziger Anbieter erstellen wir für teilnehmende Partner kombinierte Analysen auch aus dem westeuropäischen Wirtschaftsraum“, hebt Gottschlich hervor. „1,3 Milliarden Rechnungen werden pro Jahr erfasst und betrachtet, das macht DUN Trade zum größten Zahlungserfahrungspool weltweit.“

Verlässliche Fakten

Letztlich geht es nicht nur darum, eine drohende Insolvenzgefahr bei Kunden frühzeitig zu erkennen. Das Wissen über die Zahlungsmoral anderer ermöglicht ebenso, Verträge neu zu verhandeln und den Cashflow zu erhöhen. Das Bauchgefühl mit verlässlichen Fakten abzugleichen hat im Geschäftsleben schließlich noch niemandem geschadet.

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