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5 Wege, wie Sie ein Startup in den Abgrund führen

Unternehmensgründung - 14 Aug 2018

Die Hoffnungen sind oft groß, doch genauso oft führt der Weg direkt in die Ernüchterung. Rund zwei Drittel aller Startups überleben die ersten drei Jahre nicht, nur ein Drittel wird 10 Jahre alt. Das sagt eine Studie des «U.S. Bureau of Labor Statistics» und die «Ewing Marion Kauffman Foundation».

Ein Unternehmen zu gründen ist kompliziert. Man braucht Geld, Mitarbeiter, und so weiter. Schon ein kleiner Fehler hat unter Umständen eine große Wirkung und bringt das Unternehmen irgendwann ins Wanken. Damit Sie in der Statistik nicht in der Kategorie «Sorry, gescheitert» landen, zeigen wir Ihnen die 5 häufigsten Fehler bei der Gründung eines Unternehmens.

1. Keinen Plan haben

Es ist wohl der größte Fehler, den Entrepreneure begehen: Sie betreiben keine Marktforschung. Es ist enorm wichtig, die Ins und Outs der Branche zu kennen, und zwar aus verschiedenen Gründen. Einerseits finden Sie schnell potenzielle Kunden, andererseits hilft Marktforschung beim Setzen realistischer Ziele, beim Abbau von Eintrittsbarrieren, bei der Identifikation der Konkurrenten, und bei vielem mehr. Wenn Ihnen die Zeit für Marktforschung fehlt, dann nehmen Sie die Hilfe von Datenprovidern in Anspruch.

2. Das Marketing unterschätzen

Dass neue Unternehmen hastig Sales-Personal einstellen, um die Produkte und Dienstleistungen in den Markt zu drücken, ist fast schon üblich. Bevor Sie aber verkaufen, benötigen Sie erst eine Nachfrage. Hier kommt Marketing ins Spiel. Nehmen Sie sich die Zeit, um eine umfassende Marketingstrategie zu entwerfen, die den Fokus auf Brand-Awareness legt. Sie brauchen in jedem Fall viel Marketingmaterial wie Produkt-Blätter, Broschüren und White Papers.

3. Geld dumm ausgeben

Es kommt oft vor, dass Entrepreneure ihre Ersparnisse zusammenkratzen und das, was fehlt, von anderen leihen. Das Budget ist dementsprechend sehr klein. Geben Sie darum Geld für etwas aus, das Sie günstiger oder sogar gratis haben können. Engagieren Sie z.B. keine teure PR-Agentur, um die über die Gründung Ihrer Firma zu berichten. Nutzen Sie stattdessen günstige oder sogar kostenlose digitale Kanäle wie E-Mail oder Social Media.

4. Es allen recht machen wollen

Eigentlich eine gute Idee: Möglichst vielen potenziellen Käufern gefallen und so im Rampenlicht stehen. Das Ganze birgt jedoch eine Gefahr. Wenn Sie versuchen, etwas für jeden zu sein, sind Sie am Schluss nichts für niemanden. Sie verlieren Ihr Profil. Finden Sie stattdessen heraus, wer Ihre idealen Käufer sind und konzentrieren Sie alle Maßnahmen darauf, mit ihnen eine Beziehung aufzubauen. Dabei helfen Ihnen zielgerichtete Marketingstrategien.

5. Zu schnell wachsen

Hat Ihr Unternehmen endlich die Kurve gekratzt und schwebt auf einer Erfolgswelle, ist es sehr verlockend, neue Mitarbeiter anzustellen. Doch überstürzen Sie nichts. Engagieren Sie nicht gleich den nächstbesten Kandidaten, der zur Tür reinkommt. Überlegen Sie sich erst, welche Fähigkeiten der Neue braucht und vor allem ob er vom Typ her passt. Denn es nützt nichts, wenn der neue Mitarbeiter extrem gut in seinem Job ist, wenn er die Werte und die Vision Ihrer Unternehmen weder versteht noch daran glaubt.

Es ist viel Planung nötig, um ein Startup zu einem etablierten Unternehmen aufzubauen. Vermeiden Sie aber unbedingt diese fünf Fehler. Wenn Sie das tun, sind Sie auf dem richtigen Weg.

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