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Brauchen Sie einen Marketingtechniker? Diese 5 Anzeichen sagen Ja

5 Anzeichen dafür, dass Sie einen Marketing Technologist brauchen - 24 Jan 2019

Daten werden im Marketing immer wichtiger. Marketingleiter wissen, dass datengestützte Kundeninformationen und Datenanalysen einfach die besseren Entscheidungen möglich machen. Laut dem IT-Forschungsunternehmen Gartner beschäftigen sich Marketingleiter mittlerweile gleich lang mit Technologie und Daten wie ein IT-Leiter. Glauben Sie immer noch, dass Sie keinen Marketingtechniker in Ihrem Team brauchen? Wir haben 5 Gründe, die Sie vom Gegenteil überzeugen.

Was macht ein Marketingtechniker überhaupt?

Er überbrückt die Kluft zwischen Marketing und IT. Er bildet also die wichtige Brücke zwischen diesen zwei Abteilungen. Denn die Überschneidung von IT und Marketing birgt ein unglaubliches Potential, das der Marketingtechniker nutzbar macht.

"Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt, an dem Maschinen nun wichtige Marketingaufgaben übernehmen. Automatisierte Prozesse erledigen immer mehr Marketingarbeiten. Kampagnen werden an Kunden verschickt, sobald sie auf einen Link klicken – oder wenn deren Fahrzeug die Inspektion nicht bestanden oder sich ihre Kreditwürdigkeit geändert hat", so Daniel Nyberg, Marketingtechniker bei Bisnode.

Marketingprozesse basieren häufig auf komplexen Regeln. Unterschiedliche Systeme müssen dabei miteinander kommunizieren. Die Verkaufs-Software benötigt zum Beispiel eine Verbindung zur Content-Plattform. Sie müssen gleichzeitig wissen, welche Daten Sie brauchen und wie Sie die Prozesse automatisieren.

Wann holen Sie einen Marketingtechniker ins Team? Hier sind fünf Zeichen, dass Sie einen brauchen

Anzeichen 1: Ihr Unternehmen verarbeitet viele Transaktionsdaten, und Sie haben in Ihrer Marketingtätigkeit häufig mit Daten zu tun

Sie verzeichnen viele Transaktionen aus Ihren Produkten? Desto größer ist dann der Bedarf nach einer Person, die sich in Marketing und IT gleichermaßen auskennt. Je mehr Produkte und Kunden Sie haben, desto mehr Daten fallen an und desto größer ist die Notwendigkeit, die Prozesse zu automatisieren.

Daniel Nyberg kennt diese Ausgangslage aus dem Effeff: "Bis zu einem gewissen Grad kommen Sie natürlich mit einer Excel-Tabelle und einzelnen Marketingleistungen aus. Wenn aber Komplexität und Volumen stark zunehmen, reichen diese ‚hausgemachten‘ Lösungen nicht mehr, um Marketing erfolgreich zu betreiben. Dies gilt besonders im B2B-Bereich, wo die Vertriebsprozesse komplex sind."

Anzeichen 2: Die Automatisierung in der Customer Journey 

Kundengewinnung sah früher so aus: Sobald das Marketing einen Lead generierte, übernahm sofort der Sales dessen Bearbeitung. Heute ist das anders. Es ist die Aufgabe des Marketings, den Lead mit im Idealfall automatisierten Prozessen zu qualifizieren und eine Beziehung mit ihm aufzubauen. Auch nach dem Kauf sorgt die Marketingabteilung für eine positive Customer Experience. Es ist ja allgemein bekannt, dass es günstiger ist, einem bestehenden Kunden etwas zu verkaufen, als einen neuen zu gewinnen.

"Wenn sich ein Kunde nach einem Kauf nicht registriert hat, obwohl er drei E-Mails zur Erinnerung erhalten hat, dann wäre es eine gute Idee, dass der Vertrieb oder Kundendienst den Kunden anruft." Doch wie erreicht man, dass diese Prozesse reibungslos funktionieren?

Daniel Nyberg hat in seiner Arbeit täglich mit solchen Angelegenheiten zu tun. "Es liegt in meiner Verantwortung, herauszufinden, was technisch machbar ist, um den Umsatz anzukurbeln, und welcher Zeit- und Kostenaufwand für die die Implementierung von Systemen entsteht. Ich untersuche auch die Kompatibilität zwischen Systemen und entwickle tragfähige Ökosysteme mit vielen integrierten Lösungen", führt Nyberg aus.

Anzeichen 3: Ihre IT-Lösungen zeigen plötzlich Einschränkungen oder Schwachstellen

Ein häufiges Manko in Marketingteams ist der sogenannte blinde Fleck – also unbekannte Wissenslücken.  Sie wissen dann nicht, was Sie in Bezug auf die Technologie nicht wissen. Vielleicht haben sie eine Lizenz für einen Service oder ein System erworben und stellen nun fest, dass eine Integration in Ihre anderen Systeme nicht möglich ist.

Daniel Nyberg: "Meine Rolle besteht darin, das große Ganze zu sehen und zu antizipieren, was in der nächsten Kurve passiert. Zum Beispiel denke ich über die Stellung von Bisnode im Jahr 2021 nach. Natürlich wissen wir nicht alles – aber wir wissen, dass die Automatisierung notwendig sein wird, um unsere Arbeit in ganz Europa zu konsolidieren. Ich stelle mir auch ein Kompetenzzentrum und eine gemeinsame IT-Architektur vor, um den Austausch bewährter Praktiken zu ermöglichen. Aber um dorthin zu kommen, müssen wir schon jetzt den Gedankenprozess in die Wege leiten."

"Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt, an dem Maschinen wichtige Marketingaufgaben übernehmen. Automatisierte Prozesse erledigen immer mehr Marketingarbeiten."

"Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt, an dem Maschinen wichtige Marketingaufgaben übernehmen. Automatisierte Prozesse erledigen immer mehr Marketingarbeiten."

Daniel Nyberg, Marketingtechniker bei Bisnode

Anzeichen 4: IT und Marketing reden aneinander vorbei

Die IT-Abteilung befasst sich gerne mit Netzwerken und Softwareentwicklung und ist sehr versiert im Umgang mit technischen Details. Sie dazu zu bringen, Marketing-Anforderungen in einem größeren Zusammenhang zu sehen und zu verstehen und mit dem Marketing auf Augenhöhe zu diskutieren, ist eine Herausforderung – gelinde gesagt. Erwarten Sie von der IT nicht, dass sie profunde Kenntnisse darüber hat, wie Marketing funktioniert.

Hier kommt der Marketingtechniker ins Spiel. Er übersetzt die Anforderungen des Marketings und versteht gleichzeitig die technischen Voraussetzungen. Er ist damit in der Lage, gut konzipierte Lösungen zu finden und die die richtigen Datenpunkte, Analysen und Einblicke zu liefern. Er stellt sicher, dass Anforderungsspezifikation korrekt und vollständig sind, sobald die Zeit für ein neues System gekommen ist.

Anzeichen 5: Technologie bremst Sie eher aus, als dass sie Ihnen hilft

Alles, was Sie in Ihren Bemühungen zur Verbesserung der Kunden-Kommunikation ausbremst und Ihnen schwierig und anspruchsvoll erscheint, ist genau das, was einen Marketingtechniker antreibt.

"Ich bin von dem Ehrgeiz getrieben, eine Situation zu erreichen, in der alle Marketingsysteme und -prozesse optimal laufen. Die Technologie macht mir ganz einfach großen Spaß. ‚Maschinelles Lernen‘ ist eines der coolsten Dinge. Aus meiner Sicht wird es in Zukunft einen starken Einfluss auf das Marketing haben. Angenommen, Sie haben eine E-Mail hochgeladen, die versendet werden soll. Anstatt die E-Mail zu einer von Ihnen bestimmten Zeit zu versenden, finden Maschinen für jeden Einzelnen den optimalen Zeitpunkt. Dieser hängt davon ab, wann die Person zuvor das E-Mail-Programm geöffnet hat und wann es am wahrscheinlichsten ist, dass sie ihre E-Mails liest. Ich liebe solche Sachen. Wenn Sie eine Massen-E-Mail an 100.000 Menschen senden, ist diese Technologie fantastisch. Solche Dinge zu machen und einen derartigen Automatisierungsgrad zu erreichen, das begeistert mich besonders", führt Daniel Nyberg aus.

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