Artikel Digitale Transformation

Benötigen Sie einen Roboter?

05 Mai 2017

Ein Mitarbeiter geht in den Ruhestand. Benötigen Sie nun einen Roboter? Nun, vielleicht noch nicht. Allerdings sollten Sie – wenn Sie schon dabei sind – definitiv Roboter für all die langweiligen Aufgaben einsetzen, für die diese am besten geeignet sind. Die Robotisierung ist bereits heute Bestandteil der produzierenden Industrie. Kleine Unternehmen sind der nächste Schritt.

Eine Zukunft, in der Roboter viele der heute noch von Menschen ausgeführten Arbeiten übernehmen, ist seit einiger Zeit Gegenstand heftiger Diskussionen. Skeptiker warnen vor dem Zusammenbruch unserer Wirtschaft, sollte die Hälfte aller Jobs einfach so wegfallen. Aber auch wenn es wahrscheinlich ist, dass die Robotisierung unsere Arbeitsweise in den nächsten Jahren verändern wird, werden diese Änderungen eher Schritt für Schritt und ständig weiter verfeinert erfolgen. Eine Sache steht jedoch fest: Die Robotisierung wird sowohl kleine wie auch große Unternehmen nachhaltig beeinflussen.

Dass die Robotisierung in Ihrem Unternehmen Einzug hält, indem Ihr Kollege Martin am Freitag entlassen und am Montagmorgen durch den Roboter R2D2 ersetzt wird, ist eher unwahrscheinlich. Das wahrscheinlichere Szenario besteht darin, dass einige der Tätigkeiten, die Sie und Ihre Kollegen als Teil Ihres Jobs erledigen, von automatisierten Systemen übernommen werden. Administrative Tätigkeiten wie das Sammeln und Sortieren großer Datenmengen ist ein typisches Beispiel für zukünftig automatisierte Arbeit.

„Im industriellen Bereich blicken wir auf Jahrzehnte der Automatisierung zurück. Heutzutage ist es für uns ganz normal, Fahrkarten von Maschinen zu kaufen usw. Aber die wirklich intelligenten Roboter werden einen größeren Einfluss auf unser Leben haben, wie zum Beispiel selbstfahrende Autos“.

Stefan Fölster, Director of Reforminstitutet

„Immer mehr Unternehmen beginnen mit der Nutzung künstlicher Intelligenz. Wenn Sie in sehr naher Zukunft bei einem Großunternehmen anrufen, werden Sie mit einem digitalen Assistenzsystem sprechen – ein System, das aus vorhergegangenen Kundengesprächen gelernt hat“, sagt Stefan Fölster, Director of Reforminstitutet und Autor des Buches „The Robot Revolution“. Die Beratungsfirma McKinsey sagt in einem neuen Report voraus, dass in bestimmten Berufen nur Teilbereiche statt der Berufe selbst automatisiert oder mit Robotern besetzt werden (was mehr oder weniger auf dasselbe hinausläuft).

„Im industriellen Bereich blicken wir auf Jahrzehnte der Automatisierung zurück. Heutzutage ist es für uns ganz normal, Fahrkarten von Maschinen zu kaufen usw. Aber die wirklich intelligenten Roboter werden einen größeren Einfluss auf unser Leben haben, wie zum Beispiel selbstfahrende Autos“. Ja, die Technologie existiert bereits. Aber die wirklichen Vorteile werden in 10 bis 20 Jahren zu Tage treten, wenn sich die Technologie bewährt hat und ausgereift ist, sagt Stefan Fölster.

Gemäß Stefan Fölster hat sich die Einstellung der Menschen in Bezug auf Automatisierung in den letzten Jahren verändert. Zum Beispiel im Gesundheitswesen: „Als ich in der Vergangenheit über die Robotisierung im Gesundheitswesen sprach, waren viele Leute noch skeptisch. Heute besteht jedoch Einvernehmen darin, dass Roboter einfache Routineaufgaben übernehmen können, z. B. ein Duschroboter oder eine selbstspülende Toilette. Mehr Roboter in der Altenpflege würden nicht zu einem Weniger an sozialer Interaktion zwischen dem Pflegepersonal und den älteren Menschen führen – ganz im Gegenteil.

Es mag noch eine Weile dauern, bis ein blinkender metallener Roboter durch Ihr Büro rollt. Aber vielleicht wird es gar nicht so lange dauern, bis das, was Sie tun und die Art wie Sie arbeiten durch Robotisierung verändert wird.

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